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Langzeittest mit vielen schönen Testberichten

Ronald wollte einen Laufradsatz kaufen… – doch wir konnten noch nicht liefern. Da er nicht weit von unserem PI ROPE Hauptquartier entfernt wohnte, boten wir ihm Übergangsweise einen Testlaufradsatz an – Im Gegenzug wollten wir dafür ein paar schöne Testberichte, und die haben wir bekommen: Hier ungekürzt und unzensiert:

Heute bei der Hübel-Tour hatte ich die Möglichkeit unter ernsteren Bedingungen den LRS zu testen. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert!!! Aus jeder Senke und jeder Kehre raus zu beschleunigen war eine wahre Freude. Es fühlte sich so an als ob das Bike selbst mit Gas gibt oder mich einer anschiebt. Der Wahnsinn! Leider ist die Strecke für mein Training zu lang. Fahre sonst immer 30-50Km im Rennen und keine 84Km 😉

Aber der LRS hat mich trotzdem super durch gebracht, keine Probleme mit Steifigkeit, keine Pannen… sogar die Stoneman Abfahrt von Fichtelberg ohne mit der Wimper zu zucken runter gebügelt.

Mega geile Arbeit die ihr da abgeliefert habt!!! 😊

Greifenstein Bike Marathon 2018

Perfektes Wetter und damit perfekte Bedingungen um Rennen zu fahren. Naja fast… Im Vorfeld wurde bekannt das irgend einer Nägel auf der Strecke gestreut hat. Davon sichtlich negativ beeindruckt rollten wir also los…
Am ersten Berg wurde schon ordentlich drauf gelatscht und ich musste die erste Gruppe ziehen lassen. Mit Gruppe zwei ging es in den ersten sehr technischen Streckenabachnitt. Hier konnte ich den PiRope LRS auf Herz und Nieren testen. Super agil und sehr stabil fühlte er sich an und somit konnte ich in den Abfahrten alles geben. Anfangs noch mit viel Verkehr auf der Strecke, konnten wir uns trotzdem vorn etablieren. Die folgenden Anstiege waren wie gemacht für mein Racefully. Der leichteste LRS im Feld, ein wieder perfekt funktionierendes Fahrwerk (Brain) und die Schaltung lief auch gut.
Bis zum Naturtheater lief alles bestens, im kommenden Downhill musste ich erstmal schauen wo so die bösen Steine und Äste liegen, und ich verlor damit etwas Zeit. Diese konnte ich am kommenden Anstieg wieder aufholen und bis Ende Runde eins das Quartett komplett halten.
Runde zwei, jetzt geht’s ums Ganze. Perfekt versorgt und angefeuert von meinem Sohn Henri gab ich jetzt 110% in den Abfahrten und alles was ging im Anstieg. Es lief sehr gut, die Nagelstelle wurde von Andreas Fischer raus genommen und ich konnte vier Positionen gut machen. Aufgrund mangelnder Hangabtriebskraft musste ich eine Position wieder her geben und bekam sie leider nicht mehr ein. Ab Km 36 ging meine spärliche Kraft vollends in die Binsen. Und es passierte was passieren musste. Noch zwei direkte Kontrahenten kamen durch. Von Henri wieder angefeuert quetschte ich nochmals alles raus. Im letzten Downhill wurde ich leider durch einen Kurzstreckler blockiert. Trotzdem konnte ich mir noch eine Position zurück holen, die es jetzt im letzten Anstieg zu verteidigen galt.
Das gelang auch recht gut und ich konnte noch auf einen Fahrer aufschließen. Direkt am Hinterrad setzte ich zum Sprint an. Leider konnte ich mich nicht mehr durchsetzen, da die Aufholjagd zu viel Kraft gekostet hat.
Was soll’s, ich kenne meine Schwächen für die Vorbereitung im Winter.
Am Ende stand ein 16. Gesamtrang und ein 9. Platz in der Altersklasse zu Buche.

Ich konnte heute aus Zeitgründen nicht am Drei Talsperren Marathon teilnehmen… 😞
Habe aber die wenige Zeit für einen Test im Trailpark Klinovec genutzt.
Habe mich für den Baron Trail entschieden, der den ruppigsten und technisch anspruchsvollsten Trail (ausgenommen der Downhill Strecke) darstellt.
Hier hat die Seilspeiche mehr denn je überzeugt. Ich kam gar nicht so recht zum rein treten, da der LRS so schnell rollte das hier eher die Magura MT8 gefragt war. Einzig ein kleines klopfen von der Vorderrad Nabe war zu spüren. Das kann aber auch an einem nicht 100% korrektem Lagerspiel liegen, oder eventuell auch daran das meine Roval Naben außen leicht anders sind. Das müsste ich dir mal zeigen was ich da meine.
Aber das klopfen hatte keinen negativen Einfluss auf das Fahrverhalten und so konnte ich herrlich die Trails durchfahren.
Im uphill wieder überragend und auch den doch sehr groben Stoneman Trail vom Fichtelberg runter zu kamen keine Fragen zur Steifigkeit auf.
In Summe bin ich nicht nur vom Gewicht begeistert und von der Idee mit den Seilspeichen. Nein auch die Fahreigenschaften überzeugen restlos! Im Grunde merkt man gar nicht das man mit einem komplett anderen Konzept durch die Gegend fährt, abgesehen natürlich von der Agilität 😉

Und am Ende hat uns Ronald noch bei der Staffel des Adelsberger-Bike-Marathons geholfen und wir konnten im Mixed-Team den 2. Platz erreichen.

Und auch hier, war Ronald fleißig und hat einen tollen Bericht geschrieben:

Heute Stand als Abschluss der Radsaison traditionell der Adelsberger Bike Marathon auf dem Programm. Ich hatte das Glück in der Mix Staffel bei PiRope mitfahren zu dürfen.
Als Startfahrer ging es gleich bei sehr windigen Bedingungen ordentlich zur Sache. Ich versuchte so lange wie möglich an den bekannten Größen dran zu bleiben. Ich kann es vorweg nehmen, das ganze ging nicht lange gut.
Die erste Streckenänderung war sehr gut ersichtlich und sorgte für keinerlei Schwierigkeiten. Nachdem das Sternmühlental durchquert war, konnte ich mein Fliegengewicht voll ausspielen. Der Leichteste LRS im Feld machte hier wieder einen sehr guten Job. Der Anstieg kurbelte sich zügig weg und ich konnte mich vor zwei Kontrahenten behaupten. Der nächste Anstieg zum Adelsberg Turm lief ähnlich gut, nur lauerte hier Streckenänderung Nummer zwei auf uns. Gerade im rechten Moment schaute ich hoch und erblickte den Pfeil nach links. Blöd, an der Stelle war kein Streckenposten. Daher überfuhr ein Fahrer vor mir das ganze und ein Mitstreiter hinter mir ebenso. Letzterer zeichnete sich durch überragenden Sportsgeist aus und bemerkte seinen Fehler und wartete nach der Zusammenführung auf mich um sich hier keinen Vorteil zu verschaffen. Große Nummer! Sowas sieht man sehr sehr selten!!!
Nachdem wir dann zusammen die letzte Abfahrt gemeistert hatten, ging es nur noch den knackigen Betonanstieg hoch und durch die Siedlung hinter dem Startgelände.
Es waren klasse 53 Minuten und 26 Sekunden Fahrzeit am Anschlag.
In der Wechselzone bekam Dani den Transponder und legte los. Danach kam noch Ingo ins Spiel und wir konnten uns zum Schluss den zweiten Platz sichern.
Vielen Dank an Steffi für die Einladung zum Staffel fahren und das ich den PiRope Carbon LRS lange und ausgiebig testen durfte.
Fazit, der beste Laufradsatz den ich je fahren durfte. Sehr steif und super leicht, was will man mehr? 😎👍🏻

Vielen lieben Dank Ronald für die vielen Teststunden, Testberichte und Fotos! Wir freuen uns auf das kommende Jahr mit dir!

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